©  Praxis Dr. med. Hans-Georg Schmidt-Nicolaudius, Bahnhofstraße 52, 22880 Wedel, Tel. 04103-2470
Patienteninformation zur Neuraltherapie nach Huneke - Regulationstherapie - Liebe Patientin, lieber Patient, bei der Neuraltherapie nach Huneke handelt es sich um eine Behandlungsmethode aus der Erfahrungsmedizin, bei der Krankheiten als gestörte Regulation des Organismus aufgefasst werden, d. h. als Störung der Durchblutung, der Nervensteuerung oder der Hormonsteuerung. Die gestörten Organfunktionen werden durch die Injektion eines Neuraltherapeutikums, in aller Regel Procain, einem besonderen Lokalanästhetikum (örtliches Betäubungsmittel) beeinflusst. Die Injektionen werden am Ort der Beschwerden oder an festgestellte fernliegende Störfelder im Körper gegeben. Ziel der Injektion ist die Beeinflussung des vegetativen Nervensystems, insbesondere des sogenannten Sympathikus. Das Phänomen, dass Krankheiten oder Beschwerden an bestimmten Organen durch Procain-Injektionen an manchmal fernab liegende, anscheinend nicht mit der Erkrankung zusammenhängende Störfelder im Körper gebessert oder geheilt werden können, heißt Huneke-Phänomen nach den Entdeckern der Heilmethode, den Ärzten W. und F. Huneke (1925). Bei der Behandlung akuter Krankheiten, wie z. B. - Kopfschmerzen - Rückenschmerzen, Ischias - Bandscheibenerkrankungen - schmerzhaften Muskelverspannungen - Sehnenscheidenentzündungen - weiteren orthopädischen Erkrankungen - Verletzungen, wie z. B. Rippenbrüchen - Nasennebenhöhlenentzündungen - Mandelentzündungen - Ohrenentzündungen - Schwindel, M. Menièr, Hörsturz, akuter - Tinnitus - Herzbeschwerden, - Rippenfellentzündungen, Asthma, Lungenentzündung - Gürtelrose   u.a.m. werden Injektionen von Procain in die Haut über den erkrankten Organen (Segmentbehandlung), an Nervenaustrittspunkte der zugehörigen Nerven (z. B. Hinterhaupt-, Gesichts- oder Rippennerven), in schmerzhafte Muskelverspannungen, Gewebeschwellungen, Knochenvorsprünge, Sehnen, Bänder (Lokalbehandlung), an Arterien, Nervenbündel der Wirbelsäule (z. B. Ischiasnerv), auch an die Mandeln gegeben. Procain wird auch intravenös verabreicht. Eine erweiterte Form der Neuraltherapie ist die ganglionäre Behandlung, bei der Procain an Nervenschaltstellen (Ganglien) im Bereich des Gesichtsschädels, des Halses oder des Rückens injiziert wird. Bei chronischen Krankheiten wie chronischen Ausprägungsformen der eingangs genannten Krankheiten, sowie - Migräne - Allergien - Trigeminusneuralgie - Augenerkrankungen - Durchblutungsstörungen des Gehirns - Schlaganfall, Schwindel - Hirnleistungsschwäche - Schaufensterkrankheit - Schilddrüsenerkrankungen - klimakterischen Beschwerden - Impotenz, Prostataerkrankungen - Asthma, Allergie, Neurodermitis - Nieren-, Leber-, Magen-, Darm- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen - Rheuma   u.a.m. wird die Segmentbehandlung ergänzt durch die sogenannte Störfeldbehandlung, da bei chronischen Erkrankungen erfahrungsgemäß meist Störfelder auslösend sind. Störfelder sind häufig zu finden in Organbelastungen durch frühere Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen, auch wenn diese dem Patienten spontan meist nicht erinnerlich sind. Diese möglichen Störfelder werden in eingehenden Gesprächen mit dem Neuraltherapeuten erarbeitet und dann mittels Procain-Injektionen getestet. Häufige Störfelder sind chronisch entzündete Mandeln oder Narben nach Mandeloperation, Nasennebenhöhlen, Zähne, auch vom Zahnarzt behandelte, von denen gesagt wird, dass „alles in Ordnung ist“, auch Kieferleerstrecken unter Prothesen, chronische Reizzustände als Folge von stattgehabter Lungenentzündung, Hepatitis, Magengeschwüre, Darmerkrankungen, Operationen an inneren Organen, auch gynäkologischen oder Prostataoperationen oder -entzündungen, Verletzungsfolgen, auch deren Narben, auch wenn sie klein und unscheinbar sind. „Jede Krankheit kann durch Störfelder ausgelöst werden. Jede Krankheit kann ein Störfeld hinterlassen. Die Ausheilung kann nur durch Beseitigung des Störfeldes erreicht werden“, so lautet eines der Prinzipien der Neuraltherapie. Bei der Störfeldtestung und -behandlung werden Procain-Injektionen in die vermuteten Störfelder verabreicht, z. B. an Zähne, Kiefer, Mandeln, Narben nach Operationen, aber auch an übergeordnete Nervengeflechte, sogenannte Ganglien im Kopfbereich, am Hals, im Bauchraum, im Bereich des Unterleibs bei gynäkologische oder Prostata- störfeldern, auch in die Schilddrüse und intravenös. Nebenwirkungen der Neuraltherapie Die Neuraltherapie in der Hand des ausgebildeten Neuraltherapeuten ist eine sehr nebenwirkungsarme Behandlungsmethode. Wie bei jedem Medikament kann es bei der Anwendung von Procain selten einmal zu allergischen Reaktionen unterschiedlicher Stärke kommen. Procain als Lokalanästhetikum verursacht ein kurzzeitiges Taubheitsgefühl am Ort der Injektion, kann leichten Schwindel oder Kreislaufreaktionen oder einen metallischen Geschmack im Mund auslösen. Diese Erscheinungen klingen nach ca. 10 bis 20 Minuten vollständig ab. Für diese Zeit sollten Sie zur Beobachtung in der Praxis bleiben, vor allem sich nicht sofort an das Steuer Ihres Autos setzen. Die Injektionen in die Körperregionen stellen eine minimale Verletzung dar, die Schmerzen, Blutergüsse, extrem selten einmal Nerven- , Blutgefäß- oder Organverletzungen (z. B. Rippenfell) nach sich ziehen können, die fast immer harmlos sind und ohne weitere Maßnahmen ausheilen, sogar durch erneute Neuraltherapie zu bessern sind. Jegliche Ihnen auffallende Veränderung Ihres Befindens oder Auftreten neuerlicher Beschwerden teilen Sie mir bitte mit, da Ihre Reaktion auf die Injektionen von entscheidender Bedeutung für den Fortgang und Erfolg der Behandlung ist. Alle weitere Fragen, auch die der entstehende Kosten für die Behandlung bespreche ich gerne eingehend mit Ihnen. Ich würde mich freuen, Ihr Interesse für diese segensreiche Behandlungsmethode geweckt zu haben.
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